Aktuelles zu Bluthochdruck und Blutmessgeräten

21. August
Vorsicht Schadstoffe - viele Olivenöle belastet
Olivenöl soll gut fürs Herz sein, aber dafür muss auch die Qualität stimmen. Die Stiftung Warentest hat einen älteren Test deutlich erweitert und stieß dabei fast überall auf Rückstände von Mineralöl. Auch der Geschmack erwies sich im besten Falle als befriedigend. Am ehesten konnten drei Olivenöle von Discountern überzeugen.
Mehr dazu im Tagesspiegel

3. Juli 2017
Rote Beete, Weißdorn und Wassermelone
Bereits körperlich fit und gesund ernährt? Ein Experte gibt Tipps, was Ihrem Blutdruck zusätzlich gut tun kann. Die im Titel erwähnten Nahrungsmittel gehören sich dazu, aber auch ein Saunagang kann - bei entsprechender Vorsicht - den Kreislauf positiv beeinflussen. Der wohl ungewöhnlichste Tipp: Regelmäßige Blutspenden können besonders bei Menschen mit sehr hohem Blutdruck eine deutliche Wirkung zeigen.
Mehr dazu auf focus.de

30. April 2017
Die gesündesten Herzen der Welt
Ureinwohner am Amazonas leiden selten an Arteriosklerose - ihr Lebensstil ist wohl die Ursache. Das Leben im Regenwald ist hart: Viel körperliche Arbeit, selten Fisch und Fleisch zum Essen, keine Zigaretten zur Entspannung. Aber der Lohn der Mühen ist ein Herz/Kreislauf-System, das so gesund wie bei keiner anderen Volksgruppe der Welt ist. Diese Erkenntnisse US-amerikanischer Forscher bekräftigen erneut den Ratschlag, dass ein gesunder Lebenswandel die beste Vorsorge gegen Herzprobleme ist.
Mehr dazu in der Welt

3. März 2017
Trotz Bluthochdruck in die Sauna?
Ein Gang in die Sauna belastet den Kreislauf - aber das muss nicht unbedingt etwas Schlimmes sein. In der Hitze steigt der obere, systolische Ruhewert zwar an, in der Ruhephase danach sinkt er allerdings ab - und bleibt auch längere Zeit unten. Wer allerdings nur wenig Sport treibt oder einen schlecht eingestellten Blutdruck hat, sollte sicherheitshalber zuerst bei seinem Arzt nachfragen.
Mehr dazu bei Heilpraxisnet.de

26. Januar 2017
Blutfette schuldlos?
Verkalkten Arterien sind nicht auf fettreiches Essen, sondern auf Störungen der Gefäßwände zurückzuführen - sagt zumindest ein Professor aus Hannover. Abgestorbenen Zellen sammeln sich im Gewebe der Blutgefäße an, und wenn das Immunsystem sie abbauen will, kommt es zu einer Verdickung der Arterienwand. Krankheitserreger beschleunigen diesen Prozess - die Verhinderung von Infektionen wäre damit eine sinnvolle Vorsorge für Arteriosklerose. Diese Interpretation, kürzlich in einer renommierten Fachzeitschrift veröffentlicht, steht allerdings im deutlichen Widerspruch zur Lehrmeinung.
Mehr dazu in der Ärzte Zeitung

15. November 2016
Feinstaub kann den Blutdruck erhöhen
Die Stadt ist ungesund: Schon geringe Mengen an Rußpartikeln in der Luft erhöhen das Risiko für Bluthochdruck um bis zu 22 %. Das gilt selbst für Belastungen, die unter den EU Richtlinien liegen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Düsseldorf, die bis zu neun Jahre lang über 41000 Menschen in Deutschland und vier anderen Ländern beobachtete.
Mehr dazu im Tagesspiegel

22. September 2016
Herzinfarkt und Gallensteine
Eine überstandene Erkrankung durch Gallensteine erhöht das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden - um etwa 23 % im Vergleich zu einer Kontrollgruppe. Das beobachteten US-amerikanische Forscher, nachdem sie die Daten von über 800 000 Menschen ausgewertet hatten. Eine mögliche Erklärung ist, dass Gallensteine und koronare Herzkrankheiten durch die gleichen Substanzen hervorgerufen werden: Gallensäure, Lecithin und Cholesterin.
Mehr dazu bei Wissenschaft-aktuell

18. August 2016
ACE-Hemmer schützen Reizleiter im Herzen
Anhaltender Blut­hochdruck kann das Reiz­leitungs­system im Herzen schädigen - und nicht jedes Medikament bietet den gleichen Schutz. Eine große US-amerikanische Studie verglich den Nutzen eines ACE-Hemmer, eines Diuretikums und eines Kalziumantagonisten. Der ACE-Hemmer erwies sich um 20 Prozent wirksamer als das Diuretikum, der Kalziumantagonist bewegte sich etwa in der Mitte.
Mehr dazu in der FAZ

14. Juli 2016
Magnesium hilft bei Bluthochdruck
Die Einnahme von Magnesium kann einen positiven - wenn auch eher kleinen - Einfluss auf den Blutdruck haben. Wer täglich etwa 300 bis 400 mg Magnesium über einen Zeitraum von drei Monaten zu sich nimmt, kann darauf hoffen, dass der systolischen Blutdruck um 2 mm Hg und der diastolischen Blutdruck um 1,8 mm Hg sinkt. Diese Erkenntnis gewannen Wissenschaftler, nachdem sie 34 Studien mit insgesamt 2028 Teilnehmern neu ausgewertet haben.
Mehr dazu bei Heilpraxisnet.de

24. Mai 2016
Schwankt der Blutdruck, steigt das Demenz-Risiko
Dem Gehirn scheint es nicht gut zu tun, wenn der Blutdruck über längere Zeiträume schwankt. Eine chinesische Studie fand Hinweise, dass unstabile Blutdruckwerte in einem Alter zwischen 55 und 64 Jahren mit erhöhtem Risiko für Demenz einhergehen. Ob eine Stabilisierung des Blutdrucks das Risiko verringern kann, muss jedoch erst noch in neuen Studien überprüft werden.
Mehr dazu auf Wissenschaft aktuell

2. Februar 2016
Herzrhythmus­störungen - wie schützen und wie behandeln
Leichte Störungen des Herzschlags werden oft gar nicht bemerkt, doch in schweren Fällen kann nur eine ärztliche Behandlung Schlimmeres verhüten. Die Deutsche Herzstiftung trägt in einem Ratgeber auf 144 Seiten alles Wissenswerte zusammen (für Nicht-Mitglieder kostet er 3 Euro).
Mehr dazu bei der Deutschen Herzstiftung.

15. September 2015
Zielwert 120: Deutlich verringerte Sterblichkeit
Weniger Herzinfarkte und weniger Todesfälle: Bei Risikopatienten kann es ratsam sein, den Blutdruck auf einen oberen Wert von 120 mm Hg einzustellen. Eine große US-amerikanische Studie mit fast 10 000 Betroffenen setzt damit ein Fragezeichen hinter die bisherige Vorstellung, dass es in der Regel ausreicht, den Blutdruck unter 140 mm Hg zu senken. Experten überlegen nun, ob die Therapieleitlinien überarbeitet werden müssen.
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