Aktuelles zu Bluthochdruck und Blutmessgeräten

2. August 2018
Herzpatienten: Vorsicht bei Hitze
Die sommerlichen Temperaturen sind für jeden eine Belastung, aber Menschen mit Herzschwäche müssen besonders vorsichtig sein: Das kranke Organ kommt schneller an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit. Ausreichend Trinken ist ein Muss, aber zu viel ist auch schädlich. Da herzkranke Menschen oftmals wenig Durst verspüren, rät die Deutsche Herzstiftung zu einer Vorsichtsmaßnahme - morgens und abends auf die Waage stellen. Die Kontrolle des Gewichts hilft dabei, die Trinkmenge den Temperaturen anzupassen.
Mehr dazu bei der Deutschen Herzstiftung

25. Juni 2018
Sport trotz Herzfehler?
300 000 erwachsene Deutsche leben mit einem angeborenem Herzfehler, doch auf Sport sollten sie nicht verzichten - wenn der Arzt seine Zustimmung gibt. Voraussetzung ist eine gründliche Untersuchung des Herzens, per EKG und Ultraschall sowie einem Belastungstest. Laut einem Experten der Deutschen Herzstiftung kann so die "Belastungsform und Belastungspensum an den jeweiligen Herzfehler und den Gesundheitszustand des Patienten angepasst werden". Übergewicht, Fettleibigkeit und Bewegungsmangel verschlechtern auch bei Herzfehlern den Verlauf der Krankheit: Ausgewogene Ernährung und körperliche Bewegung sind daher doppelt wichtig.
Mehr dazu bei der Deutschen Herzstiftung

23. Februar 2018
Herzinfarkt bei großer Kälte
Menschen, die unter Bluthochdruck oder koronaren Herzkrankheiten leiden, sollten im Winter große Anstrengungen vermeiden. Der Grund: Sehr niedrige Temperaturen belasten die Herzkranzgefäße und verringern die Versorgung mit Sauerstoff. An kalten Tagen treten daher gehäuft Herzinfarkte auf, wie schwedische Ärzte in einer großen Studie nachweisen konnten. Experten raten dazu, im Winter besonders auf die bekannten Warnzeichen wie Brustschmerz und Atemnot zu achten - und im Zweifelsfalle rasch ein Arzt aufzusuchen.
Mehr dazu bei der Deutschen Herzstiftung

18. Januar 2018
Herzkrankheiten als häufigste Todesursache
270 Herztote pro 100 000 Einwohner - keine Erkrankung fordert mehr Opfer in Deutschland. Während Männer eher an einem Herzinfarkt versterben, sind Frauen anfälliger für Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche. In Vergleich zum Jahr 1990 sind die Todesfallzahlen allerdings um fast die Hälfte zurück gegangen, auch dank besserer Vorbeugung und Behandlung. Diese Zahlen präsentierte die deutschen Gesellschaft für Kardiologie in ihrem aktuellen Herzbericht.
Mehr dazu in der Augsburger Allgemeinen

19. Dezember 2017
Ein Hund ist gut fürs Herz
Schwedische Hundebesitzer leiden seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine mögliche Ursache ist der Bewegungsdrang des Tieres: Regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft fördern auch die Gesundheit des Halters. Im besten Fall ist das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung um etwa ein Drittel gesenkt, doch dies hängt stark von den Umständen ab. Ein lauffreudiger Jagdhunde ist besser für die Gesundheit als ein behäbiger Schoßhund, und Singles profitieren stärker als Besitzer aus Mehrpersonenhaushalten. Bei Mischlings-Hunden lässt sich sogar überhaupt kein statistischer Effekt mehr feststellen.
Mehr dazu auf aerzteblatt.de

8. November 2017
Blutdruckmittel im Wasser
Die Berliner Wasserbetriebe schlagen Alarm: Ein Blutdruckmittel gefährdet die Qualität des Trinkwassers. Wirkstoffe aus der Gruppe der Sartane werden vom Körper fast vollständig wieder ausgeschieden - und reichern sich langsam im Grundwasser an. Auch die gebräuchliche Uferfiltration kann die Blutdruckmittel nicht aus dem Wasser entfernen. Die Experten plädieren daher an Ärzte, eher niedrig konzentrierte Medikamente oder Alternativen zu verschreiben.
Mehr dazu bei scinexx.de

21. August
Vorsicht Schadstoffe - viele Olivenöle belastet
Olivenöl soll gut fürs Herz sein, aber dafür muss auch die Qualität stimmen. Die Stiftung Warentest hat einen älteren Test deutlich erweitert und stieß dabei fast überall auf Rückstände von Mineralöl. Auch der Geschmack erwies sich im besten Falle als befriedigend. Am ehesten konnten drei Olivenöle von Discountern überzeugen.
Mehr dazu im Tagesspiegel

3. Juli 2017
Rote Beete, Weißdorn und Wassermelone
Bereits körperlich fit und gesund ernährt? Ein Experte gibt Tipps, was Ihrem Blutdruck zusätzlich gut tun kann. Die im Titel erwähnten Nahrungsmittel gehören sich dazu, aber auch ein Saunagang kann - bei entsprechender Vorsicht - den Kreislauf positiv beeinflussen. Der wohl ungewöhnlichste Tipp: Regelmäßige Blutspenden können besonders bei Menschen mit sehr hohem Blutdruck eine deutliche Wirkung zeigen.
Mehr dazu auf focus.de

30. April 2017
Die gesündesten Herzen der Welt
Ureinwohner am Amazonas leiden selten an Arteriosklerose - ihr Lebensstil ist wohl die Ursache. Das Leben im Regenwald ist hart: Viel körperliche Arbeit, selten Fisch und Fleisch zum Essen, keine Zigaretten zur Entspannung. Aber der Lohn der Mühen ist ein Herz/Kreislauf-System, das so gesund wie bei keiner anderen Volksgruppe der Welt ist. Diese Erkenntnisse US-amerikanischer Forscher bekräftigen erneut den Ratschlag, dass ein gesunder Lebenswandel die beste Vorsorge gegen Herzprobleme ist.
Mehr dazu in der Welt

3. März 2017
Trotz Bluthochdruck in die Sauna?
Ein Gang in die Sauna belastet den Kreislauf - aber das muss nicht unbedingt etwas Schlimmes sein. In der Hitze steigt der obere, systolische Ruhewert zwar an, in der Ruhephase danach sinkt er allerdings ab - und bleibt auch längere Zeit unten. Wer allerdings nur wenig Sport treibt oder einen schlecht eingestellten Blutdruck hat, sollte sicherheitshalber zuerst bei seinem Arzt nachfragen.
Mehr dazu bei Heilpraxisnet.de

26. Januar 2017
Blutfette schuldlos?
Verkalkten Arterien sind nicht auf fettreiches Essen, sondern auf Störungen der Gefäßwände zurückzuführen - sagt zumindest ein Professor aus Hannover. Abgestorbenen Zellen sammeln sich im Gewebe der Blutgefäße an, und wenn das Immunsystem sie abbauen will, kommt es zu einer Verdickung der Arterienwand. Krankheitserreger beschleunigen diesen Prozess - die Verhinderung von Infektionen wäre damit eine sinnvolle Vorsorge für Arteriosklerose. Diese Interpretation, kürzlich in einer renommierten Fachzeitschrift veröffentlicht, steht allerdings im deutlichen Widerspruch zur Lehrmeinung.
Mehr dazu in der Ärzte Zeitung

15. November 2016
Feinstaub kann den Blutdruck erhöhen
Die Stadt ist ungesund: Schon geringe Mengen an Rußpartikeln in der Luft erhöhen das Risiko für Bluthochdruck um bis zu 22 %. Das gilt selbst für Belastungen, die unter den EU Richtlinien liegen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Düsseldorf, die bis zu neun Jahre lang über 41000 Menschen in Deutschland und vier anderen Ländern beobachtete.
Mehr dazu im Tagesspiegel

22. September 2016
Herzinfarkt und Gallensteine
Eine überstandene Erkrankung durch Gallensteine erhöht das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden - um etwa 23 % im Vergleich zu einer Kontrollgruppe. Das beobachteten US-amerikanische Forscher, nachdem sie die Daten von über 800 000 Menschen ausgewertet hatten. Eine mögliche Erklärung ist, dass Gallensteine und koronare Herzkrankheiten durch die gleichen Substanzen hervorgerufen werden: Gallensäure, Lecithin und Cholesterin.
Mehr dazu bei Wissenschaft-aktuell

18. August 2016
ACE-Hemmer schützen Reizleiter im Herzen
Anhaltender Blut­hochdruck kann das Reiz­leitungs­system im Herzen schädigen - und nicht jedes Medikament bietet den gleichen Schutz. Eine große US-amerikanische Studie verglich den Nutzen eines ACE-Hemmer, eines Diuretikums und eines Kalziumantagonisten. Der ACE-Hemmer erwies sich um 20 Prozent wirksamer als das Diuretikum, der Kalziumantagonist bewegte sich etwa in der Mitte.
Mehr dazu in der FAZ

14. Juli 2016
Magnesium hilft bei Bluthochdruck
Die Einnahme von Magnesium kann einen positiven - wenn auch eher kleinen - Einfluss auf den Blutdruck haben. Wer täglich etwa 300 bis 400 mg Magnesium über einen Zeitraum von drei Monaten zu sich nimmt, kann darauf hoffen, dass der systolischen Blutdruck um 2 mm Hg und der diastolischen Blutdruck um 1,8 mm Hg sinkt. Diese Erkenntnis gewannen Wissenschaftler, nachdem sie 34 Studien mit insgesamt 2028 Teilnehmern neu ausgewertet haben.
Mehr dazu bei Heilpraxisnet.de

24. Mai 2016
Schwankt der Blutdruck, steigt das Demenz-Risiko
Dem Gehirn scheint es nicht gut zu tun, wenn der Blutdruck über längere Zeiträume schwankt. Eine chinesische Studie fand Hinweise, dass unstabile Blutdruckwerte in einem Alter zwischen 55 und 64 Jahren mit erhöhtem Risiko für Demenz einhergehen. Ob eine Stabilisierung des Blutdrucks das Risiko verringern kann, muss jedoch erst noch in neuen Studien überprüft werden.
Mehr dazu auf Wissenschaft aktuell

2. Februar 2016
Herzrhythmus­störungen - wie schützen und wie behandeln
Leichte Störungen des Herzschlags werden oft gar nicht bemerkt, doch in schweren Fällen kann nur eine ärztliche Behandlung Schlimmeres verhüten. Die Deutsche Herzstiftung trägt in einem Ratgeber auf 144 Seiten alles Wissenswerte zusammen (für Nicht-Mitglieder kostet er 3 Euro).
Mehr dazu bei der Deutschen Herzstiftung.

15. September 2015
Zielwert 120: Deutlich verringerte Sterblichkeit
Weniger Herzinfarkte und weniger Todesfälle: Bei Risikopatienten kann es ratsam sein, den Blutdruck auf einen oberen Wert von 120 mm Hg einzustellen. Eine große US-amerikanische Studie mit fast 10 000 Betroffenen setzt damit ein Fragezeichen hinter die bisherige Vorstellung, dass es in der Regel ausreicht, den Blutdruck unter 140 mm Hg zu senken. Experten überlegen nun, ob die Therapieleitlinien überarbeitet werden müssen.
Mehr dazu auf aponet.de